LAST MINUTE PROJEKT HÖRSTURZ KEINE ZEIT FÜR LANGE ERKLÄRUNGEN GO
Deastro - Daniel Johnston was stabbed in the heart with the moondagger by the king of darkness and his ghost is writing this song as a warning to all of us
(von LemonHead) Me gusta. Es klingt ein bisschen nach den Dandy Warhols und sehr viel 80s (den coolen 80s: Duran Duran, The Cure). Die Grundkomponenten sind also vom feinsten, wurden aber nicht ganz optimal abgeschmeckt - denn es fehlt last but not least der große Ohrwurm, dann hätte alles gepasst. So reicht es nur für eine 8/10
3 Daft Monkeys - Paranoid Big Brother
(von Michael) Das ist auch hübsch. Den bisschen arg doof-plakativen Text mal beiseite geschoben - ich mag, wie passend und stimmungsvoll dieses Irish Folk-Gefiedel eingebaut wird, das ich eigentlich seit solchem Schrott wie Flogging Molly (und jede 2. Punkband, die ihnen nacheifert) nicht mehr leiden kann. Es geht außerdem gut ins Ohr (das, was ich bei Lied 1 vermisst habe), also pack ich doch nochmal einen Punkt drauf: 9/10
Björk - Crystalline
(von Mars) Oh, ein neues Björk-Lied. Klingt erstaunlich old-school, wie zu Debut/Post-Zeiten. Für Björk-Verhältnisse ist der Song ziemlich konservativ, fast schon öde, wenn nicht der letzte Teil wäre. Der rettet so einiges, bin dennoch leicht underwhelmed. 7/10
The Eagles vs Dragonforce - G3RSt - Hotel California In Fire And Flames
(von maloney8032) Ich hasse diesen Mashup-Bastard-Pop-Kram. Merkt eigentlich niemand, dass die Lieder trotz vielleicht gleicher BPM-Zahl rhymthisch NIE zusammen passen, weil sie komisch verschoben sind? Irgendwie steht hier immer das “Boooaahhh, was für ne geile Idee” aufgrund der häufig ungewöhnlichen Mischung im Vordergrund, dass der Mix an sich Schrott ist, interessiert dann immer keinen. Hier kommt noch dazu, dass Gitarren-Fiedel-Power-Metal scheiße ist, mich speziell das Lied schon bei Guitar Hero III durchdrehen ließ und auch die öden Eagles mit ihrem schnarchigen “Evergreen” maximal eine 5 bekommen hätten. Da wird’s dann eng im Mittelfeld: 1/10
Sunny Day Real Estate - Grendel
(von Fabian) Eigentlich ist das Wetter gerade etwas zu gut für dieses Lied, aber ich musste mich schnell entscheiden, da ich die Runde beinahe versäumt hätte. Grendel ist eines meiner absoluten Lieblingslieder, Typ “Regnerischer früher Abend in einer Großstadt”. Ich mag besonders, dass die Stimme komplett in den Hintergrund gemischt ist und erst durch die Laut-Leise-Wechsel wahrnehmbar wird und dem ganzen noch einen extra surrealen Touch verleiht. Großartig. 10/10
Woven - Prickly Pear
(von Kristin) Das ist ohne Witz so ziemlich das geilste Lied, was ich jemals im Projekt Hörsturz gehört habe. Alles toll, schöner Gesang, relaxter aber vertrackter Beat. Bin völlig sprachlos, außer: MOAR! 10/10
Blind Pilot - The Story I Heard
(von Freddi) Das ist ganz nett, Singer-Songwriter-Standard mit einem recht schmissigen Refrain. Sowas ist immer hübsch für nebenher (positiv gemeint, nicht immer kann ich meine ganze Aufmerksamkeit der Musik schenken). 7/10
Sick Puppies - I Hate You
(von cimddwc) Das klingt wie Linkin Park ohne das Gerappe. Naja. 4/10
Carpark North - Shall we be grateful
(von Konzertheld) Oh Gott. 3 Minuten-Radio-Pop from hell. Die Synths wabern manchmal ganz nett durch, aber das Lied geht seiner Gesamtheit gar nicht - öde Strophe, billig-doofer Refrain, außerdem läuft mir der Akzent von dem Typen überhaupt nicht rein. Aii vonnt chuu! 2/10
Noel Gallagher’s High Flying Birds - The Death Of You And Me
(von David) Fun Fact: Noel war immer der bessere Sänger der Gallagher-Brüder, trotzdem konnte er zu Oasis-Zeiten sein Talent nur bei wenigen Liedern präsentieren (meistens bei Live-Versionen oder auf B-Seiten). Wusste gar nicht, dass er jetzt ein eigenes Projekt hat. Seine Stimme ist immer noch so schön und glockenklar wie früher (während Liam zusehends degenerierte), aber das Lied ist leider ein bisschen lame. Da kennt man schmissigeres von ihm. Trotzdem - auf die alten Tagen: 7/10