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Projekt Hörsturz - Runde 52

LAST MINUTE PROJEKT HÖRSTURZ KEINE ZEIT FÜR LANGE ERKLÄRUNGEN GO

Deastro - Daniel Johnston was stabbed in the heart with the moondagger by the king of darkness and his ghost is writing this song as a warning to all of us

(von LemonHead) Me gusta. Es klingt ein bisschen nach den Dandy Warhols und sehr viel 80s (den coolen 80s: Duran Duran, The Cure). Die Grundkomponenten sind also vom feinsten, wurden aber nicht ganz optimal abgeschmeckt - denn es fehlt last but not least der große Ohrwurm, dann hätte alles gepasst. So reicht es nur für eine 8/10

3 Daft Monkeys - Paranoid Big Brother

(von Michael) Das ist auch hübsch. Den bisschen arg doof-plakativen Text mal beiseite geschoben - ich mag, wie passend und stimmungsvoll dieses Irish Folk-Gefiedel eingebaut wird, das ich eigentlich seit solchem Schrott wie Flogging Molly (und jede 2. Punkband, die ihnen nacheifert) nicht mehr leiden kann. Es geht außerdem gut ins Ohr (das, was ich bei Lied 1 vermisst habe), also pack ich doch nochmal einen Punkt drauf: 9/10

Björk - Crystalline

(von Mars) Oh, ein neues Björk-Lied. Klingt erstaunlich old-school, wie zu Debut/Post-Zeiten. Für Björk-Verhältnisse ist der Song ziemlich konservativ, fast schon öde, wenn nicht der letzte Teil wäre. Der rettet so einiges, bin dennoch leicht underwhelmed. 7/10

The Eagles vs Dragonforce - G3RSt - Hotel California In Fire And Flames

(von maloney8032) Ich hasse diesen Mashup-Bastard-Pop-Kram. Merkt eigentlich niemand, dass die Lieder trotz vielleicht gleicher BPM-Zahl rhymthisch NIE zusammen passen, weil sie komisch verschoben sind? Irgendwie steht hier immer das “Boooaahhh, was für ne geile Idee” aufgrund der häufig ungewöhnlichen Mischung im Vordergrund, dass der Mix an sich Schrott ist, interessiert dann immer keinen. Hier kommt noch dazu, dass Gitarren-Fiedel-Power-Metal scheiße ist, mich speziell das Lied schon bei Guitar Hero III durchdrehen ließ und auch die öden Eagles mit ihrem schnarchigen “Evergreen” maximal eine 5 bekommen hätten. Da wird’s dann eng im Mittelfeld: 1/10

Sunny Day Real Estate - Grendel

(von Fabian) Eigentlich ist das Wetter gerade etwas zu gut für dieses Lied, aber ich musste mich schnell entscheiden, da ich die Runde beinahe versäumt hätte. Grendel ist eines meiner absoluten Lieblingslieder, Typ “Regnerischer früher Abend in einer Großstadt”. Ich mag besonders, dass die Stimme komplett in den Hintergrund gemischt ist und erst durch die Laut-Leise-Wechsel wahrnehmbar wird und dem ganzen noch einen extra surrealen Touch verleiht. Großartig. 10/10

Woven - Prickly Pear

(von Kristin) Das ist ohne Witz so ziemlich das geilste Lied, was ich jemals im Projekt Hörsturz gehört habe. Alles toll, schöner Gesang, relaxter aber vertrackter Beat. Bin völlig sprachlos, außer: MOAR! 10/10

Blind Pilot - The Story I Heard

(von Freddi) Das ist ganz nett, Singer-Songwriter-Standard mit einem recht schmissigen Refrain. Sowas ist immer hübsch für nebenher (positiv gemeint, nicht immer kann ich meine ganze Aufmerksamkeit der Musik schenken). 7/10

Sick Puppies - I Hate You

(von cimddwc) Das klingt wie Linkin Park ohne das Gerappe. Naja. 4/10

Carpark North - Shall we be grateful

(von Konzertheld) Oh Gott. 3 Minuten-Radio-Pop from hell. Die Synths wabern manchmal ganz nett durch, aber das Lied geht seiner Gesamtheit gar nicht - öde Strophe, billig-doofer Refrain, außerdem läuft mir der Akzent von dem Typen überhaupt nicht rein. Aii vonnt chuu! 2/10

Noel Gallagher’s High Flying Birds - The Death Of You And Me

(von David) Fun Fact: Noel war immer der bessere Sänger der Gallagher-Brüder, trotzdem konnte er zu Oasis-Zeiten sein Talent nur bei wenigen Liedern präsentieren (meistens bei Live-Versionen oder auf B-Seiten). Wusste gar nicht, dass er jetzt ein eigenes Projekt hat. Seine Stimme ist immer noch so schön und glockenklar wie früher (während Liam zusehends degenerierte), aber das Lied ist leider ein bisschen lame. Da kennt man schmissigeres von ihm. Trotzdem - auf die alten Tagen: 7/10

52 Songs #2: Regen

Ich kapiere voll nicht, wie Konnas “52 Songs”-Projekt funktioniert, wo es eine Übersicht der eingereichten Songs gibt und vermutlich gibt es meinen Vorschlag schon, aber ich mache trotzdem mal mit - wenn das Thema schon “Regen” ist und ich eine Playlist namens “Heavy Rain” habe.

Nine Inch Nails - Leaving Hope

Projekt Hörsturz, Runde 44

Und da sind wir wieder beim Projekt Hörsturz. Dieses Mal eine normale, aber für meine Begriffe ziemlich gute Runde. Viel hörenswertes Zeugs dabei - das sollte ich noch einmal genießen, bevor es nächstes Mal zu den “Guilty Pleasures” geht und wenn ich sehe, was da bislang eingereicht wurde, kommt mir schonmal das kalte Grauen. Here we go:

Pflichtsongs

De Drangdüwels - Överfahrt

(von Michael) SRSLY? Kein Kommentar. 0/10

Opeth - Burden

(von Tenza) Opeth! Eine der wenigen Metalbands, die gleichzeitig technisch versiert und kreativ sind. Hab mich leider bisher viel zu wenig mit ihnen auseinandergesetzt. Mein Lieblingsalbum von ihnen ist “Blackwater Park” mit den vielen Wechseln von bösem Gegrowle zu ruhigen Akustikpassagen. Diese Abwechslung fehlt mir hier ein bisschen. Trotzdem nett. 7/10

Q and not U - Soft Pyramids

(von Kristin) Q and not U: Qatar, Qigong, Al-Qaida… so orientalisch klingt’s hier aber doch nicht, eher nach leicht angeelektrotem Indiepop à la The Postal Service. Hübsch! 7/10

The Naked And Famous - All Of This

(von Freddi) Das Synth-Schlagzeug klingt am Anfang original wie “Take on Me” von A-ha. Mehr fällt mir dazu leider gerade nicht ein. Einigen wir uns auf unentschieden? 6/10

Middle Class Rut - New Low

(von LemonHead) Der Zitronenkopf ist immer wieder für eine Überraschung gut! Seit Alice in Chains stehe ich ja auf durchgehende Doppelgesänge und auch der Song ist echt smooth. Letztlich hätte er noch einen fetzigen Refrain vertragen können, so klingt’s ein wenig, als wäre er auf der Bridge hängengeblieben. Unabhängig von der Wertung liebe ich das Musikvideo. Erinnert mich an letztes Jahr, als ich mit nem Mietwagen u.a. durch Arizona gefahren bin. Da hat man wirklich solche Bilder im Kopf. 8/10

Alestorm - Keelhauled

(von Graval) Klingt ja wie De Drangdüwels! …with a bottle of rum and a no-no go. Ich werde nie die Motivation von diesen monothematischen Metalbands verstehen, -zigmal dasselbe Lied in minimaler Variation zu spielen und sich dabei cosplay-artig zum Affen zu machen. Ob das jetzt diese Mittelalterbands wie In Extremo sind oder hier Piraten. Haben Running Wild nicht mal genau dasselbe gemacht? Reichen die nicht? Ach so, zur Musik: Der Refrain ist ganz witzig und ich kann mir richtig vorstellen, wie hunderte 15jähriger sich auf Wacken o.ä. dazu ihre seit drei Tagen ungeduschten Haare und Achselhöhlen gegenseitig ins Gesicht moshen. Arrrrr! 2/10

Coheed And Cambria - A Favor House Atlantic

(von Konna) Ja, das ist ein Klassiker. Co&Ca fand ich mal echt gut, aber mit der Zeit wurde mir das Gefiedel zu selbstverliebt. Abgeschlossen habe ich mit ihnen nach einem Konzert, wo wirklich jeder Furz von Claudio Sanchez für einen Schweinepreis an dem Merch vertickt wurde. Da fragt man sich schon, für wen die sich eigentlich halten. Unabhängig davon stammt dieser Track aus einer guten Zeit und ich vergebe nostalgisch verfärbte 10/10

A Backward Glance On A Travel Road - Regular Barbary

(von beetFreeQ) Der beetFreeQ, jedes Mal wieder die bange Frage: Genie oder Wahnsinn? Im Idealfall natürlich beides, so wie hier - das ist mal echt sick. Die Sprachsamples hätte es jetzt nicht gebraucht, aber der Rest ist einfach spitze. Wie fast immer bei beetFreeQ eher patchworkartig zusammengestrickt, aber mit prima Einzelteilen. Vieles an dem Lied erinnert mich übrigens irgendwie an Anathema. 9/10

And So I Watch You From Afar - Set Guitars To Kill

(von Khitos) Ein Quiz, das mir schon länger im Kopf herumschwirrt: “Post-Rock-Bandname oder Emokindergedichtzeile”? Spaß beiseite, geht gut ab hier. Endlich mal eine Post-Rock-Band, die sich nicht auf dieses enervierende zehnminütige Laut-Leise-Spiel einlässt und damit genauso klingt wie alle anderen Post-Rock-Bands auch, sondern offenbar davon genauso genervt ist und einfach mal auf die Fresse haut. Und die anders als diese shoegazing Weicheier sogar Spaß daran hat. Und auch noch abwechslungsreich ist - wie super ist denn die Stelle ab 3:45 und das Finale? Da fackel ich nicht länger rum, vergebe volle Punktzahl und mache mich auf die Suche nach mehr. 10/10

Sens Unik - Charlie

(von maloney8032) Lustig wie die Sängerin immer “Schorlie” singt. Ansonsten kann ich dem ganzen nicht viel abgewinnen. 3/10

Bonussongs

Blur - Hey Magpie

(von Mars) Ich bin ja schon immer begeistert, wenn jemand ein anderes Lied von Blur kennt als “Song 2”. Traurig, wie eine so großartige Band immer auf dieses hohle, durchschnittliche Lied reduziert wird. Dafür gibt es schonmal Punkte, das ist die gute Nachricht. Für diesen schlimmen Remix, den ich erstmal recherchieren musste, leider nicht. Man kann “Magpie” gerade noch so identifizieren, aber dieses “Shake yo booty”-Ragga-Gestammel geht mal gar nicht. Alles aufaddiert und mit viel Großzügigkeit komme ich auf 4/10

In Extremo - Zauberspruch No. VII

(von cimddwc) Ha, oben hab ich sie noch erwähnt, schon stehen sie bereit. Hatten wir die nicht letztens erst? Und analog zu Alestorm dudelt hier ewig der Dudelsack, ewig rollt der Sänger das R zu wirren Texten mit pathetischem, altbackenem Wording und ewig werden auf Mittelaltermärkten übergewichtige Frauen in “Gewandung” die rotgefärbten Haaren zu diesem Schrott wedeln. (Fun Fact: diesen Satz hatte ich geschrieben, bevor ich mir das Lied anhörte und ich hatte recht. Fun Fact 2: Auch den Fun Fact-Satz hatte ich geschrieben, bevor… etc.) 0/10

John Grant - Sigourney Weaver (Strongroom Session)

(von JuliaL49) Der Text ist recht originell, hat es aber schwer, bei mir zu punkten - schließlich hat mein Lieblingssänger Rob Crow bereits alle wichtigen Banalitäten von WoW-Leveling, Schneeballschlachten bis zu toten Goldfischen abgedeckt. Ansonsten recht pathetisch und eher lahm. Überzeugt mich nicht. 4/10

Malcolm Shuttleworth - Imagine

(von Sorkin) Oh nee… dieses nervige Hippielied mochte ich noch nie. Wie wichtig und weltbewegend sich immer alle vorkommen, sobald sie diese Melodie trällern dürfen. So auch hier. Ein Punkt für die Lionel Richie-Gedächtnisstimme. 1/10

The Gaslight Anthem - The ‘59 Sound

(von Dr. Borstel) Das ist auch so eine Band, die jeder gut findet und die an mir immer vorbei ging. Das Lied ist aber in der Tat ganz schmissig. Eventuell hör ich mal weiter rein. Der Sänger sieht übrigens aus wie Fler. 8/10

The Rakes - The world was a mess but his hair was perfect

(von Konzertheld) Ach, von diesen ganzen Postpunkbands wurde ich 2005 so zugedudelt, dass ich mich bis heute nicht davon erholt habe. 3/10

Projekt Hörsturz - Runde 42 (Multilingual)

Hui, habe ich echt zwei Runden Hörsturz ausgelassen? OK, dann steige ich ja wieder pünktlich zur Sonderrunde wieder ein. “Multilingual” heißt sie, was mich immer etwas verwirrt, da ja nicht in einem Lied mehrere Sprachen gesungen werden. Dafür aber insgesamt im Projekt, wobei Französisch und Japanisch die Nase weit vorne haben. Da sind wir ja mal gespannt…

Pflichtsongs

Kvelertak - Utrydd dei Svake

(von Tenza) Netter HC/Punksong. Aber seriously: 6:23 Minuten, nachdem bereits nach 2 Minuten nichts neues mehr zu sagen gab (wie das beim Punk eben so ist)? Der hinten drangeklatschte Instrumentalteil erinnert mich irgendwie Pearl Jam. Nee, irgendwie ist das im Großen und Ganzen nix. 5/10

Zaz - Je Veux

(von David) Grooveshark? Das gibt Punktabzug, außerdem hör ich mir das gar nicht erst an, das lädt doch… oh, geht schon los. Hm, das klingt französisch. Aber irgendwie fällt mir dazu sonst gerade nichts ein. 5/10

Wir sind Helden - La Réclamation

(von Konzertheld) Lustig. Auf Französisch klingt das Lied noch mehr nach einer Kopie von “Ça plane pour moi” als so schon. Doofe Band, ich mag die nicht. Auch wenn Frau Holofernes ein hübsches Geschöpf ist und mit der Bild-Aktion Kudos gesammelt hat. Tut hier aber nix zur Sache. 4/10

Kaizers Orchestra - Svarte katter & flosshatter

(von beam) Svake, svarte… NORWEGIANS! Y U NO USE OTHER LETTERS? Kaizers Orchestra hab ich mal auf einem Festival gesehen, da haben die auf Mülltonnen und Autofelgen rumgetrommelt. Das hier lässt mich gerade auch etwas ratlos zurück. Das will ziemlich abgefahren, schräg, Bond-themig und musicalesk sein, ist mir irgendwie alles zu gezwungen. 4/10

Tappi Tíkarrass - Hrollur

(von beetFreeQ) Spontaner Gedanke: Björk hat Sting bei The Police ersetzt. Ist ja witzig! Bisher das originellste Stück, lässt mich grinsen und wippen. Und für 1982 klingt es doch erstaunlich modern. 8/10

Pizzicato Five - Mon Amour Tokyo

(von cimddwc) Tja, mon amour Tokyo, das hätte ich auch gerne mal gesagt. Eine Japanreise stand ganz oben auf meinem Zettel für allerspätestens nächstes Jahr. Kann ich vermutlich jetzt erstmal haken. Schau ich halt noch ein paar tausend Mal “Lost in Translation”. Das Lied ist natürlich toll. J-Pop klingt immer gleich und kann einfach alles. PS: Das Videofinale war bei dem ganzen Helvetica-Hipsterscheiße-Countdown ja mal etwas dürftig. 8/10

Khaled - Aicha

(von Sorkin) Wow, das Video hat kein Major Label auf Youtube sperren lassen? Das ist doch viel zu bekannt, um gehört werden zu dürfen. Das ist so eine Art Lied, wo ich mich freue, wenn es mal im Radio läuft (dabei höre ich nie Radio), aber das ich nie zuhause auflegen würde. Fun Fact: Die Kombination aus Oriental-Pop/90er/Radiosong lässt mich Khaled immer mit Tarkan verwechseln. *schmatz schmatz* 7/10

Moneybrother - Livet börjar här

(von JuliaL49) Junge Junge. 2004 hat angerufen, es will seine Festivalbands zurück! Helden, Kaizers Orchestra, Moneybrother… was ist denn heute los? Hier hab ich auch den Hype nie ganz verstanden, so eine geschmacksneutrale Musik. Hab Moneybrother bestimmt schon 100x gehört, nie ist auch nur ein Lied hängengeblieben. Same here vermutlich. 4/10

Camille - La demeure d’un ciel (Acoustic)

(von Freddi) Ulkige orale Geräusche? Sorry, aber… Björk did it! Das erinnert hier verdammt an ihr Album Medúlla - schade, ich würde das sonst vermutlich unglaublich originell finden. Schön ist das Lied aber trotzdem, denn Camille setzt immerhin noch mehrere sehr feine Melodien oben drauf. Irgendwas in mir würde sie gerne mal bei Air oder Massive Attack hören, das würde sicher flashen. Cooles Teil! 9/10

hide - Dice

(von Khitos) Lustig, das klingt wie so ein Soundtrack bei irgendeiner actionreichen Anime-Szene. Wo sie so 10x nacheinander von oben nach unten durch das Bild fallen und so. Ist ganz lustig. 7/10

Bonussongs

Belle Êpoque - Il Est Trop Tard

(von Kristin) Screamo!!! 2004 hat schon wieder angerufen, es will seine Hipster zurück! Ach, waren das noch Zeiten, als man das Netz noch nach den unbekanntesten und am schlechtesten produzierten Bands abgegrast hatte. Kam das für dich vor oder nach der Post Rock-Phase? :) Ganz nett, aber Bands wie Saetia oder La Quiete mag ich lieber. 7/10

Dead Can Dance - The Lotus Eaters

(von Fabian) Jetzt mal ohne Scheiß: Wenn man mir 1 Million Euro dafür bieten würde, dass ich den Rest meines Lebens nur noch eine Band (meiner Wahl) hören dürfte, dann würde ich ohne mit der Wimper zu zucken die Kohle schnappen und laut “Dead Can Dance!” rufen. Zeitlos, wunderschön, abwechslungsreiche und große Discographie. Passen am besten in den Herbst, aber allgemein bekomme ich nie genug von ihnen. The Lotus Eaters war eines der ersten Lieder, das ich von ihnen kannte und heute noch bestimmt in meiner Top 5. Gibt noch bessere Lieder, aber die sind in schnödem Englisch. 9/10

Dengue Fever - One Thousand Tears of a Tarantula

(von Graval) Das flasht! Ich überlege gerade noch, welche Drogen ich vorher konsumieren sollte, wenn ich es das nächste Mal auflege… ah, weiß schon! 9/10

DJ Reno – Je veux te voir DANCER

(von Mars) Dieser Player lädt doch nie bei mir. Hab ich doch schonmal gesagt, Mensch. -/10

Loituma - Ievan Polkka

(von Konna) Aha, das muss man also kennen? Sagt mir überhaupt nix, haut mich jetzt leider auch nicht vom Hocker. 5/10

Shout Out Louds - Spöken

(von Dr. Borstel) Das sind die Shout Out Louds? Die sind doch sonst indierockiger, oder? Das hier klingt wie eine Mischung aus Sigur Rós (dass die niemand vorgeschlagen hat…) und einem Weihnachtslied. Ist ganz hübsch. 7/10

Yoko Takahashi - Zankoku Na Tenshi No These (Neon Genesis Evangelion Opening)

(von maloney8032) Yay, das kenne ich. Von NGE hab ich vielleicht 2 Folgen gesehen, aber das blieb im Ohr. (Moneybrother hätte gern Nachhilfestunden.) 8/10

Projekt Hörsturz - Runde 39 (Instrumental)

Und schon wieder zwei Wochen rum… Hörsturz-Zeit! Dieses Mal mit der Sonderrunde “Instrumentalmusik”.

Disclaimer: Sehr beliebt scheint es in dieser Runde gewesen zu sein, Soundtracks einzureichen - oder ist das etwa die einzige Instrumentalmusik, die ihr kennt? Pffff…. Bei Soundtracks habe ich immer das Problem, dass die sicher im Zusammenhang mit einzelnen Szenen, Abspann o.ä. super funktionieren, aber für sich genommen doch meist recht dünn sind. Klar: Persönliche Erinnerungen können jedes Lied auf- und abwerten und bei Soundtracks ist dies besonders wichtig, da man immer den direkten Bezug zu einer häufig intensiven Szene hat. Wenn ich den Film aber nicht kenne, klappt das so nicht. Darum bitte nicht gleich ausflippen, wenn euer Stück Soundtrack so stand-alone nicht für mich funktioniert (euch würde es vielleicht sogar ähnlich gehen, ist im Nachhinein schwer zu beurteilen). Sollte ich andersrum den Film und die Musik aber kennen, mache ich mir gar nicht erst die Mühe, es irgendwie “objektiv” zu beurteilen. Gleiches Recht für alle!

Ludovico Einaudi - Fuori dal mundo

(von Konna) Klassische Soundtrackmusik. Ich kenne den Film nicht, spontan klingt es schön, aber flasht mich nicht, siehe Disclaimer oben. 2/5

Explosions In The Sky - Your Hand In Mine

(von Khitos) 8:23 Minuten? Für Post-Rock ist das ja die reinste Hetze. Im Prinzip wurde dieses Genre Mitte der 00er komplett ausgelatscht, 95% der Bands machten nichts anderes als ein einziges Motiv in Variationen möglichst lange auszudehnen bzw. zu wiederholen und dabei Laut-Leise-Dynamiken einzubauen. Explosions In The Sky ist für mich einer der Vorreiter dieser extrem konservativen Musikform: Schön, aber selten aufregend. 2/5

Boards of Canada - Skyliner

(von Fabian) Ja, was soll ich sagen? Ich liebe dieses Lied: die übereinander liegenden Soundlayer, als würden sie Photoshop zum Musikmachen verwenden und dabei dann abwechselnd einen Protagonisten hervorheben. Coole Band, eines meiner Lieblingslieder von ihnen. 4,5/5

Goblin - Tenebre

(von Heiko) Ah, wie super! Ich liebe die Filme von Dario Argento und was wären diese ohne die Soundtracks von Goblin? Schade, dass du nicht “Suspiria” gewählt hast… einer meiner ewigen Favoriten in der Filmmusik - gruselig, verstörend, genial. Tenebre ist aber auch ein cooler Film und die Musik passt zu der ranzigen Giallo-Atmosphäre. (Ich bin übrigens ein wenig erschüttert, dass die ganzen Filmfreaks hier diesen Bezug nicht erwähnen. Ihr schaut auch nur Herr der Ringe und Star Wars, oder?) 4/5

Moby - Shot In The Back Of The Head

(von Konzertheld) Das mit dem rückwärts abgespielten Sample ist eine nette Idee, nervt aber auch schnell. Wird dann aber ja relativ bald übertönt… fast. 2/5

Red Snapper - They’re Hanging Me Tonight

(von beetFreeQ) Alter Verwalter! Kinnlade -> Boden. Das klingt wie eine spannende Mischung aus meinen Boards of Canada und… hmm… ich sag mal Godspeed You! Black Emperor (warum hat die eigentlich keiner vorgeschlagen? Ts ts.) und haut mich gerade ganz gewaltig vom Hocker. Ich ging mit großen Erwartungen in die Instrumentalrunde und genau sowas wollte ich hören! Perfectissimo! 5/5

Unleashed - Across The Open Sea

(von Fini) Interessant. Das mit dem akustischen Death Metal haut schon hin - erinnert mich nämlich irgendwie an Death (in irgendeinem Lied hatten die mal so eine Akustikpassage) oder Opeth. Die Orgel klingt leider etwas zu sakral und macht die Atmosphäre kaputt. Ich geb dir mal 3/5

Daniel Olsén - Me And My Paper Plane

(von David) ilomilo FTW! Leider hast du meiner Ansicht nach eines der belangloseren Stücke ausgesucht, mein Lieblingslied ist immer noch “March of the ilomilo”. Das hier erinnert mich sehr an Monkey Island. Was ja eigentlich auch nichts schlechtes ist, aber hmmm. 3/5

François de Roubaix - Dernier domicile connu

(von beam) Boah! Voll von Robbie Williams geklaut! Dieses Sample im Kopf habend, versaut es mir ein wenig den Rest des sehr coolen Streicherstücks. Aber nur ein wenig. Hat irgendwie noch was von Batman. Eben kurz recherchiert: Das ist “nur” Filmmusik? Geiles Ding. 4,5/5

Late Of The Pier - VW

(von Kamil) Fetzt. Me approves. 4/5

Bonusrunde

Bedlam Bards - On the Drift

(von JuliaL49) Klingt so ein bisschen nach Musik-AG der Achtklässler. Leidliches Beherrschen von verstimmten Instrumenten. Kacke. 0/5

Clint Mansell - Lux Aeterna

(von Mars) Ah, euer Gott spricht. Wenn man dem keine 5 Punkte gibt, hat man auf ewig PH-Verbot, oder? Der Film steht noch auf meiner Todo-Liste, von daher rette ich mich auf meinen Disclaimer von oben und finde es ganz nett. PS: Ey, Mansell! Wenn du mir mein Mass Effect kaputt machst, gibt’s auf’s Maul. 3/5

Don Caballero - Mmmmm Acting, I Love Me Some Good Acting

(von Kristin) Interessant fetzend-chaotischer Math Rock. Die eine Gitarre hat diesen typischen Rage Against the Machine-Effekt und stellenweise erinnert es an Dillinger Escape Plan ohne Geschrei und dann wieder an Pink Floyd. Me like! 4/5

General Union - Beerdrinker - Lock the door

(von Dr. Borstel) Der komische Player mag bei mir nicht laden. Sorry. -/5

Herb Alpert - Tijuana Taxi

(von maloney8032) Würd ich nie daheim anhören, aber ich pfeife mit und wippe. Das ist ein gutes Zeichen. 4/5

Joe Hisaishi - Kaze no Toorimichi

(von Graval) Ich hab ein Faible für fernöstlich anmutende Melodien, schön ist es auch anzuhören. Prima! 4/5

Joe Satriani - The Extremist

(von cimddwc) Lass mich raten, du spielst Gitarre? Joe Satriani hören nur Menschen, die selbst Skalen rauf und runter fiedeln und es für große Gitarrenkunst halten. Narzisstischer Nerdkram, der sonst niemanden (inklusive mir) interessiert. 1/5

Metallica - Orion

(von Tenza) Ich war nie ein großer Metallica-Fan und bin überrascht, von ihnen ein Instrumentalstück zu hören. 2/5

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky - Schwanensee Finale Akt 1

(von Nummer Neun) Ah, mein zweitliebstes Klassikmotiv (hinter dem Peter in Prokofieffs “Peter und der Wolf”). Und klar - Black Swan hat man natürlich auch gerade noch im Kopf. Aber doch hoffentlich auch das völlig unterbewertete LucasArts-Adventure Loom? Egal. 5/5

The Go! Team - Bust-Out Brigade

(von Basti) Mal was anderes als diese ewige chillige Schmusemuse hier. Das gibt Bonuspunkte. 4/5

Ugress - Spider Eyes (Italo Crime Remix)

(von dehkah) Lädt irgendwie auch nicht bei mir. Was’n heute los? -/5

Wolfgang Amadeus Mozart - Leck mich im Arsch

(von Onkelosi) Ich bin kein großer Mozart-Fan, aber seine Kugeln ess ich sehr gern. Darum wäre hier eher “Suck My Balls” als Titel angebracht. 2/5

Projekt Hörsturz - Runde 38

It’s Hörsturz-Time. Dieses Mal lasse ich aus Zeitmangel mal die Bonussongs weg. Ich fühle mich sehr schlecht und finde es extra schade, weil das inzwischen fast alle so machen, aber dieses Mal geht es leider nicht anders. Ready steady go:

Royal Republic - Tommy-Gun

(von Kamil) Das ist so die klassische Art von Musik, die ich im Club und ‘ner Heineken-Flasche in der Hand toll finde, aber daheim niemals anmachen würde. Ich runde mal auf: 3/5

Ektomorf - Last Fight

(von Sebastian) Haha, was sind denn das für fiese Poser? Voll die Boyband. Es klingt ganz nett, aber irgendwie kriegen sie nicht so ganze die Kurve. Die Jungs haben wohl viel Pantera und Machine Head gehört, aber dafür fehlt dann wieder der richtige Groove. Extrapunkte gibts übrigens für den Ambient-Teil am Anfang - mein Tipp: Ein ganzes Album mit solchen Sounds rausbringen und die Fans trollen. 3/5

Jail Weddings - What Did You Do With My Gun?

(von JuliaL49) I swear that I don’t have a gun! Für den Sänger hätte ich aber gern eine, erstens nervt er und zweitens versperrt seine ständige Nahaufnahme die Sicht auf die Damen. Muss ich nicht nochmal haben. 1/5 

Electric Six - Danger! High Voltage

(von Konna) Hey Konna, damit hättest du in der WTF-Runde sowas von gepunktet. Diese Menschen machen mir Angst: Mike Pattons Zwillingsbruder und die Hauptdarstellerin aus “Lass die Enkel zwischen die Schenkel”. Aber da ich ja keine Videos bewerten will, gilt im Prinzip dasselbe wie für den ersten Song heute: Clubmusik, nix für daheim. 3/5

Within Temptation - Faster

(von cimddwc) Within Temptation ist für mich eine der unerträglichsten Bands überhaupt, schlimmer ist da nur noch Evanescence. Dieses Lied trägt auch nicht dazu bei, das Bild irgendwie aufzuwerten: Wie billig und schlecht kann man bitte “Wicked Game” kopieren? Zumal das sogar schon von HIM gecovert wurde, die ja sogar 1:1 dasselbe Genre abdecken. Failibusque auf so vielen Ebenen. Einen halben Punkt gibt’s aber für die recht schmissigen Synthies. 0,5/5

Patent Ochsner - vohinger u vovor

(von Graval) Uh, nee. Diese Art von Musik und Dialekt in Kombination erinnert an so Rumpelrocker a la BAP. Die Melodie im Refrain ist aber ganz nett. 1/5

Týr - Ormurin Langi

(von Tenza) Holla holla, wir sind die lustigen Wikinger, tralala. Wenn es denn schon nordisch-folkig(-metallisch) sein soll, hör ich doch lieber Bathory oder die alten Sachen von Ulver. Aber das hier ist ganz schön schlimm. Melodisch, aber sagt mir trotzdem nicht zu. 0,5/5

Jeff Buckley - Nightmares By The Sea

(von Fabian) Was, ne russische Seite? Da bekommt man ja schon bei der Namensauflösung 30 Viren auf den Rechner, außerdem ist das bestimmt nicht so legal wie ein urhebergeschütztes Lied auf Youtube anzusehen. Und mein Popelinternet ist auch zu lahm, um es in unter zwei Tagen laden zu können. Daraus schließe ich: das Lied ist voll scheiße. Meine Facepalms für euch: 5/5

Binärpilot - axxo

(von Mars) 8-bit FTW! Chiptunes sind gut, schmissige Melodie ist gut! Da gibts nix zu meckern. 4/5

The Mae Shi - Pwnd

(von beetFreeQ) Mh. Eher nervig. Und dieses ewige “Wir singen alle ganz laut und schief mit voller Inbrunst, weil das alle abgefahrenen Indiebands so machen”, was es mindestens 2x pro Hörsturz-Runde gibt, hat sich für mich irgendwann auch mal ausgenudelt. Exempel wird statuiert: 1/5

Projekt Hörsturz, Folge 37

So, heute erst in letzter Minute die Runde 36 abgehakt, dann schiebe ich doch gleich Nummer 37 vom Projekt Hörsturz hinterher, wo ich doch gerade in Fahrt bin. Es ist wieder eine normale Runde, wo einfach der schnöde Geschmack regiert und es keinen Bonus fürs Erreichen eines Sonderthemas gibt. Darum without further ado:

Motörhead - Ace of Spades (Blues Version)

(von cimddwc) Haha, was für ein Auftakt. Faustregel: Alles mit Lemmy hat schon mal 3 Punkte. Aus Prinzip. FÜr viel mehr reicht es dann aber leider nicht. Die Idee ist nett, aber letztlich sorgt diese Version nur dafür, dass ich Lust aufs Original bekomme. 3/5

Verket - Dom som blev över

(von Nummer Neun) Schwedischer Pop-Punk? Das kam unerwartet. Bei genauerem Hinhören klingt doch das ein oder andere versierte Melodiechen heraus, interessant ist auch, dass Google nullkommanix zu der Band ausspuckt. Cooles Fundstück, reicht aber leider nicht ganz in die oberen Regionen. 3/5

Mono und Nikitamann feat. Russkaja - Von Osten bis Westen

(von Sebastian) Dancehall ist die zweitschlimmste Musikrichtung überhaupt, wird nur noch von Ska getoppt. Mehr gibt es hier leider nicht zu sagen. 0/5

The Cog is Dead - The Death of the Cog

(von Basti) Klingt irgendwie musicalmäßig. Tim Burton könnte doch mal einen Film über Uhrmacher machen, da würde das prima reinpassen. Aber so aus der Konserve spricht mich der Song nicht so an. Nette Idee aber. 2/5

Brian Eno - An Ending (Ascent)

(von Dr. Borstel) Ui, der Ambient-Papst. Ich muss ja gestehen, dass ich es bis heute versäumt haben, mal in ihn reinzuhören - schön, dass ich das auch gleich mit erledigen kann. Klingt sehr spacig und ich erwarte ein wenig, dass Enya gleich losträllert. Vielleicht für meine Begriffe etwas zu glatt, aber dennoch schön! 4/5

Tensheds - Flying Cars (Acoustic)

(von JuliaL49) Klingt so, als hätte José Gonzalez vergessen, die Antidepressiva von Conor Oberst einzunehmen und würde stattdessen zuviel rauchen. Passables Singer-Songwriter-Geklimper, das ja immer irgendwie gleich nett klingt, aber immerhin mit einer interessanten Stimme. 3/5

MewithoutYou - In a Sweater Poorly Knit

(von Kristin) Irgendwie sind JuliaL49 und Kristin die Yin und Yang der Indiemusik. Während erstere akustische Reduziertheit bevorzugt, kann es bei Kristin gar nicht Soundlayer und Getüftel und Chöre und Fluff und Dramabananen genug geben. Das hier ist aber gleichzeitig eingängig, melodisch und einfach sehr schön. Ach, wie toll! 5/5

Ronan Hardiman - Warriors

(von maloney8032) Hm, das stimmt mich jetzt etwas ratlos, liegt vermutlich an dem Hellgate London-Video, das aber offenbar überhaupt nichts mit dem Lied zu tun hat. Ich sag mal soviel: Es klingt irisch. Ja. 2/5

Paradise Lost - The Rise Of Denial

(von Tenza) Ich liebe Paradise Lost (und die übrigen der Peaceville Three). Die Alben “Gothic”, “Shades of God” und “Icon” sind Doom-Meilensteine, die mich durch einige Lebensphasen begleitet haben. Auch ihre Elektro-Eskapade “Host” ist bis heute eines meiner liebsten Alben für verregnete Autofahrten durch die Nacht. Kein Vergleich zu dem kalten, seelenlosen Haufen Scheiße hier aus jüngeren Tagen, der macht mich einfach nur unglücklich. 0/5

Wauvenfold - JiGad

(von Fabian) Diesen Song zu wählen war auch mal wieder eine spontane Eingebung. Aber ist doch super, oder? Band ist leider längst aufgelöst, heutzutage würde man so einen Sound wohl in irgendwelchen Indie-Videogames wiederfinden. 5/5

Bonussongs

Aimee Mann - Save me

(von Steve) Mein ehemaliger WG-Mitbewohner stand auf die Tante und hat uns Tag und Nacht mit ihr gefoltert. Jetzt mit etwas Abstand kann ich mir das doch wieder geben. Nett! 3/5

I Fight Dragons - Welcome To The Breakdown

(von Heiko) Naja, da muss es ja allein schon für das 8 Bit-Gedudel Punkte geben. Insgesamt klingt mir das aber alles ein bisschen zu sehr berechnet, als möchte man möglichst viele Hipness-Felder von Retrospielen bis zu radiokompatiblen Alternative Rock besetzen. Ihr Faker! 3/5

Jasper - Neidlos

(von Konzertheld) Ein ca. 17jähriger, der einen auf altklug macht. Ähä, und wer soll das glauben? Klingt lyrisch so, als hätte er eine recht freudlose Kindheit hinter sich gebracht. Aber schmettern kann er ja ganz nett. Nix für mich, aber Brechreiz erregt es jetzt auch nicht. 1/5

Lord Of The Rings (SNES) - Shire Theme

(von Onkelosi) Bester Onkelosi-Vorschlag ever. Das Spiel selbst habe ich nie gespielt, aber die Melodie ist generisch genug, dass schöne Mittelalter-Rollenspiel-Erinnerungen wach werden. 4/5

Molotov Jukebox - Laid to Rest

(von Graval) Ich verstehe, was Leute daran finden, aber meins ist es nicht. 2/5

The Herbaliser - Mrs Chombee Takes The Plunge (DJ Food Rebake)

(von beetFreeQ) Downbeat/Trip-Hop gehört zu meinen Top 5 Musikrichtungen, da kann man nichts, aber auch gar nichts falsch machen. Und das hier flasht extra gut, super geil! 5/5

Projekt Hörsturz Folge 36: WTF

Die letzte Runde fiel mangels Zeit bei mir flach, back in the WTF-Sonderrunde. Da die Hemmschwelle, was man als WTF abstempelt wohl zwischen zwei Menschen genauso differiert wie der Geschmack im Allgemeinen, hielt ich es für sinnvoll, den WTF-Faktor direkt in die Wertung mit einfließen zu lassen. Soll heißen: Wenn der Song ganz okay ist, aber (für mich) völlig am Thema vorbei ist, gibt’s Punktabzug. Genauso muss mir ein abgefahrener Song nicht unbedingt gefallen, um eine passable Punktzahl einzuheimsen. Genau dazu sind Sonderrunden ja da. Die Kombination aus “schräg” und “toll” wäre natürlich am besten. Also dann mal los:

The Ting Tings - Impacilla Carpisung

(von Konzertheld) Wow, ein Medley aus Cover-Samples und danach ein ganz normales Lied. Wenn ihr das unter WTF versteht, dürfte das eine sehr traurige Runde werden. Geht aber ganz gut in den Hintern. In der Summe: 2/5

Animaniacs - The Nations of the World

(von maloney8032) Ich mag die lehrreichen Lieder der Animaniacs (gibt ja auch 50 US States + Captitals, was steckt in einem Schokoriegel etc.). WTF-Faktor liegt aber bei 0,0. Herrje, es ist eine Cartoonfigur, die ein Liedchen trällert. Ein alter Disneyfilm muss ja der reinste Mindfuck für dich sein. 2/5

The Avalanches - Frontier Psychiatrist

(von Mars) Aha, hier will wohl jemand zusätzlich mit dem Musikvideo punkten. Pech gehabt, das bewerte ich nicht. Muss ich auch gar nicht: Die Samples sind ziemlich gut und vielfältig eingebunden, da sehe ich die WTF-Idee hinter. Darüber hinaus ist das Lied ziemlich cool. Feine Sache! 4/5

Messer für Frau Müller - The Best Girl In The USSR

(von LemonHead) Now we’re talking! Die Dialoge sind köstlich, kompletter Bullshit. Die Musik könnte die Benny Hill-Melodie bei absurden Verfolgungsjagden ablösen, Band- und Songtitel = ein wunderschönes WTF-Paket. Und es hat nicht mal genervt, war eher sehr gute Unterhaltung. Würde ich mir so zum Spaß nochmal anhören.4/5

iwrestledabearonce - Tastes Like Kevin Bacon

(von Heiko) Solche Bands gibt es zuhauf und ich kann mir richtig vorstellen, wie sie sich im Studio ständig vor sich selbst beeindruckt sind, was für crazy und abgefahrenen Shit sie sich einfallen lassen. So kommt es zu einer Art Wettrüsten in dem Genre, das mich nicht wirklich kratzt. Allerdings habe ich generell nichts gegen härtere Töne im Projekt, das muss man ja auch mal honorieren. Unterm Strich: 2/5

Squirrel Nut Zippers - The Kraken

(von beam) Klingt nach einem Soundtrack zu einem alten Film, wo sich später Portishead einschalten. Das gefällt mir sehr, sehr gut - vielleicht die beste Neuentdeckung, seitdem ich beim Projekt mitmache! Aber leider muss ich auch hier ein Pünktchen wegen fehlendem WTF-Faktor abziehen. Ach komm, nen halben: 4,5/5

The Lovely Eggs - Have You Ever Heard A Digital Accordion?

(von Dr. Borstel) Das ist wohl “The 12 Days of Christmas” in der unweihnachtlichen Version. Ziemlich originell, aber leider nicht wirklich hörbar. Einigen wir uns auf 2/5?

Die Antwoord - Beat Boy

(von Khitos) Hurra, beim Lesen des Titel hatte ich gleich den 80er Song “Hit That Perfect Beat” im Ohr und prompt wird er quasi-gecovert. In dem Lied ist schon alles ziemlich kaputt, letztlich sind die Jungs aber ziemlich anstrengend. 3/5

Igorrr - Tendon

(von beetFreeQ) J.S. Bach meets Breakbeats meets norwegischen Black Metal meets Evanescence meets Mike Patton meets Country? Gut und abgefahren genug für eine Summe von 5/5

Man Man - Against the Peruvian Monster

(von Kristin) Schon seit Pink “Hol ihn, hol ihn unters Dach” Floyd stehe ich Kinderchören zumindest gespalten gegenüber. Das hier ist keine Ausnahme, gibt für ein WTF aber Bonuspunkte. Ansonsten erinnert es mich sehr an Modest Mouse, die ich auch nicht wirklich mag, aber auch sehr schräg sind. Leider kann ich dir nur in der WTF-Kategorie Punkte geben, macht immerhin 3/5.

Bonussongs

ATTN - Bed Intruder Song

(von David) Moment, das ist eine echte mit Autotune musikalisierte Nachrichtenmeldung? Das Wissen macht es um einiges cooler und auch WTF-iger. Ansonsten könnte man es wohl nicht von regulären Chartliedern groß unterscheiden. Aber es geht gut ins Ohr, also was soll der Geiz: 4/5

David Lindley - Ragbag

(von JuliaL49) Ein normales Lied eines technisch versierten Gitarrenspielers hat null mit WTF zu tun, sonst können wir ja gleich hier mit Yngwie Malmsteen und Dream Theater anfangen (und das will hoffentlich niemand!). Ich mag die Neil Young-ähnliche Atmosphäre, aber es ist nicht mehr drin als 2/5

Green Jellÿ - Three Little Pigs

(von cimddwc) Ahhhh!! Was habe ich das Lied geliebt! Lange ist es her, aber allein für die Erinnerung könnte ich dich knuddeln. Es ist jetzt natürlich schwer, fast 20 Jahre später den WTF-Faktor neu zu bewerten. Die Schweinchenstimmen machen es recht abgefahren und die Neuerzählung des Märchens bringt mich immer noch zum Lachen. Mal ganz voreingenommen: 5/5.

Kuricorder Quartet - Imperial March

(von Graval) Hm, Star Wars-Geekerei. Davon wird man jeden Tag so im Internetz übersättigt, dass ich es weder hören noch den Jungs ihrer WTF-Anbiederei nachgeben mag. Ganz okay, die Melodie ist halt zeitlos. 2,5/5

Napoleon XIV - They’re Coming To Take Me Away

(von Zeitzeugin) Oh Gott. Von diesem Lied werde ich Alpträume bekommen. WTF-Zeiger komplett am Anschlag, zusammen mit einem sehr unangenehmen Ohrwurm. Glückwunsch für widerwärtig erpresste 4/5

Natasha Bedingfield - Pocketful of Sunshine

(von Onkelosi) Das übliche Onkelosi-Trolling, dieses Mal hoch zwei: Lied scheiße und auch gekonnt das Thema der Sonderrunde ignoriert. 0/5

Stina Nordenstam - Little Star

(von Dany) Auch kein WTF. Stina mag ich. 2/5

Sunn O))) - It Took The Night To Believe

(von Fabian) Ich gebe es zu, vermutlich gibt es auch hier WTFigeres, aber ich habe versucht, die Balance zu einem hörbaren Lied zu halten. “It Took The Night To Believe” ist wohl das poppigste Sunn O)))-Stück, man fühlt sich nämlich nur ein bisschen unwohl. Tolle Band! 4,5/5

The Knife - Like a Pen

(von kasumi) Ich mag die Stimme von der Knife-Tante, Fever Ray ist auch ganz ordentlich, falls du das noch nicht kennst. Das hier ist cool, sehr cool sogar! Aber leider nicht WTFig. Ich runde aber mal großzügig auf 4/5.

Trucks - It’s Just Porn Mum

(von Steve) Ach Gottchen. Lahmer Teenie-Pop-Punk, der auch voll am Thema vorbeizieht. 0/5

Projekt Hörsturz, Runde 34

So, prima. Mein Einstieg in Runde 33 hat mir immerhin einen respektablen 4. Platz in den Pflichtsongs beschert. Dieses Mal bin ich in der Bonusrunde gelandet und kann die Dinge von daher etwas entspannter betrachten. Und ebenso entspannt hör ich mir doch einfach mal die vorgeschlagenen Songs an.

Sonalp - Wiesel

(von Graval) Hehe, das ist witzig. Jodeln geht eigentlich gar nicht, aber das hat hier eine ganz nette Melodie. Auf jeden Fall gibt’s ein paar Kreativitäts-Bonuspunkte. Und aus den Kommentaren interpretiere ich, dass die aus der französischen Schweiz kommen. Trifft man auch nicht alle Tage. 2,5/5

Clann Zú - All That You’ve Ever Known

(von Kristin) Der Sänger klingt stark nach Brendan Perry von Dead Can Dance, einer meiner absoluten Lieblingsbands. Diese haben zusätzlich mit Clann Zú gemeinsam, dass sie auch Australier und mittlerweile aufgelöst sind. Das ist sehr gut, gleich nochmal hören! 5/5

Betty Steeles - Where Are You

(von Khitos) Meh. Klingt wie ein kitschiger Fantasy-Film, bei dem die Protagonistin singend durch den verwunschenen Wald läuft. Hinge vom übrigen Film ab, ob das funktioniert. So stand-alone tut es das für mich nicht. 1/5

Die Goldenen Zitronen - Bloss weil ich friere

(von dehkah) Mal ehrlich: wie kann jemand, der der deutschen Sprache mächtig ist, nicht die Goldenen Zitronen lieben? Ein weiterer toller Song im gleichen Stil ist übrigens Mila, mit Zeilen “Ich werde keine Informationen mehr annehmen in den nächsten Jahren” noch etwas mehr quotable. 4,5/5

Shahrukh Khan & Preity Zinta - Pretty Woman

(von Onkelosi) Mhkay. 0/5

Vampire Weekend - Cousins

(von DerGraf) Vampire Weekend ist die Band für Leute, die Apple und Cat Content toll finden, ständig jammern, dass sie Kaffee brauchen und dauernd “awesome” sagen. Also die Band, auf die sich irgendwie alle Hipster einigen können. Für mich ist das dieser ewige nichtssagende Indie-Schmock-Rock, der mit Schlagzeugsynkopen & Co. künstlich auf chaotisch und voll abgefahren getrimmt wird. Tausend Mal gehört, tausend Mal ist nichts passiert. 0,5/5

Mumford & Sons - Little Lion Man (Bookshop Sessions)

(von David) Interessante Frosch-im-Hals-Stimme. Wenn man das jetzt noch etwas weiter treibt, hat man Death Metal-Growls. Ansonsten kann ich mit diesem countryesken Banjo-Gejamme nicht viel anfangen. Aber bei akustischer Musik bin ich eh sehr wählerisch, no offense. 2/5

Jamie Lidell - Game for Fools

(von Paula) Klingt für mich wie der Soundtrack zu einer Kaffeewerbung. Sonntagmorgen, die Sonnenstrahlen kitzeln dem gut gebauten Paar die Nase und debil grinsend schält sich der Mann aus den blütenweißen Laken, joggt zur Kaffeemaschine, zieht schnell die beiden Sonntagmorgen-Créma-Grande und stolpert auf dem Rückweg fast über den verschlufft guckenden Golden Retriever. Huiii, ging gerade noch mal gut. Alle lachen. 1/5

Ben Folds & Nick Hornby - Belinda

(von JuliaL49) Ui, Nick Hornby, der Mann der mit “High Fidelity” das Indie-Nazitum salonfähig gemacht hat, schnappt sich Indie-Nazi-Liebling Ben Folds und zeigt allen, wie man es richtig macht. Und das ist jetzt alles? Sowas soll auf den propagierten Top 5-Listen ganz oben stehen? Außerdem sehe und höre ich nur Ben Folds. Alles sehr ominös. Aber ich mag diese moll-igen Stellen zwischendurch. 3/5

Jaga Jazzist - One Armed Bandit

(von beetFreeQ) Ich verstehe, was das Lied mir sagen will und ich weiß es zu schätzen. Trotz allem kann ich mich da irgendwie gerade nicht drauf einlassen. Vermutlich verlangt es nach einem langen Tag einfach zu viel. 2/5

Bonussongs

Arcade Fire - Neon Bible

(von kasumi) Yeah, super! Ich fand, dass das zweite Album gegen Funeral ziemlich abstank, aber der Titeltrack mit seiner ruhigen, manisch-repetitiven Art stach immer heraus. Das Video ist übrigens auch spitze. Es funktioniert am besten, wenn man einen Punkt hinter dem Bildschirm fixiert und möglichst nicht zwinkert. 4,5/5

Black Sabbath - Heaven and Hell

(von Tenza) Dio hat mal für Black Sabbath gesungen? Ich dachte immer, dass das nur Ozzys Aufgabe gewesen wäre - Schande über mich. Witzig ist übrigens, dass man über den Rhythmus auch genauso gut “Holy Diver” singen kann. Von der Melodie her klingt’s wie die epischeren Iron Maiden-Sachen a la “Rime of the Ancient Mariner”. Geht unterm Strich in Ordnung. 3/5

Broadcast 2000 - Rouse Your Bones

(von Dany) Moment mal, eine Band namens Broadcast hatten wir doch erst? Da soll noch einer durchsteigen. Aber Klingel-Pling-Indiepop ist leider der ebenso unspannende Zwillingsbruder zum Rappel-Krabappel-Bumm-Disch-Indierock von oben. 1/5

Clinic - I’m Aware

(von endgueltig) Clinic verwechsele ich immer vom Namen her mit Metric und war deshalb erstmal verwirrt, dass keine Frau singt. Das ist aber ziemlich cool! Ich mag die Basslinie und den leicht radiohead-esken Gesang. Hat was. 3,5/5

Guided By Voices - Hold On Hope

(von Steve) Die Band ist mir vom Namen her ein Begriff und deshalb habe ich bestimmt schon mal auf last.fm bei ihnen hängen geblieben. Haut mich aber leider nicht groß vom Hocker. 2/5

Krokus - Drive It In

(von cimddwc) Krokus ist für mich eine Band von Schweizern für Schweizer und sonstige alte Leute. Klingt wie Motörhead ohne den geilen Lemmy. 1/5

Lykke Li - Complaint Department

(von Konzertheld) Ziemlich cool. 3,5/5

Soul Demise - The Tempest

(von Fini) Erinnert mich spontan an Soilwork oder In Flames, ohne deren Klasse zu erreichen. Das sind garantiert Schweden, oder? Oder sie wollen zumindest 1:1 so klingen. Nichts besonderes also. 2/5

The Stone Roses - I Wanna Be Adored

(von LemonHead) Der Marc!!!11 Zaubert mal eben einen meiner absoluten Lieblingssong aus der Tasche! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, dessen Perfektion zu beschreiben. Wer es nicht selbst raushört, würde es vermutlich eh nicht verstehen. Also gibt es einfach ohne weiteres Aufheben eine dicke 5/5

Thursday - At This Velocity

(von Fabian) Ich mag dieses Video in seiner Gesamtheit, auch und vor allem wie Geoff das Erlebnis eines Beinahe-Flugzeugabsturzes schildert. Dass das Lied dann auch genauso wie ein solcher klingt (und das ist durchaus positiv gemeint) macht das ganze so cool wie beklemmend. 4,5/5

unouomedude - Birthday Party

(von Dr. Borstel) Hm, nicht so geil. 2/5

Projekt Hörsturz, Runde 33

Geständnis: Dieses Tumblr-Blog wurde nur angelegt, um bei dem tollen Projekt Hörsturz mitzumachen. Die Idee dahinter: Jeder schlägt beim beetFreeQ ein Lied vor, er stellt alles emsig zusammen, die Leute hören es sich an, geben ihren Senf dazu ab, beetFreeQ wertet es aus. Klingt also nach ziemlich wenig Arbeit, dafür, dass man den Musikschnösel raushängen lassen darf. Da mach ich doch glatt mit - halt etwas verspätet erstmals zu Runde 33 - heute zu dem Thema “Frauenstimmen”. Fangen wir doch gleich mal an.

Yeah Yeah Yeahs - Y Control

(von DerGraf) Mit denen hab ich mich nie auseinandergesetzt, weil ich mal auf einem Festival an ihrem Auftritt vorbeilief und mir die Frau enorm auf den Keks ging. Das ist aber ganz cool. Ich mag den leichten PJ Harvey-Einschlag. Vielleicht sollte ich doch mal genauer reinhören. 3,5/5

Tarja - In For A Kill

(von cimddwc) Ach, die Nightwish-Uschi. Hat sich ja künstlerisch keinen Millimeter weiter bewegt und war schon damals grauenhaft. 0/5

Agnes Obel - Beast

(von Dany) Harfengeklimper und eine zerbrechliche Stimme trällert dazu? Klar: Joanna Newsom. Ach nee, kann nicht sein: die Stimme klingt doch ganz erträglich. Das macht es netter, aber irgendwie auch belangloser. 3/5

Nelly Furtado - Wait for you

(von David) Schnarch. Vollkommen geschmacksneutral dank der ewig gleich klingenden Timbaland-Beats und sonstiger Pop-Generika. Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Sowas will doch in Zeiten von Lady Gaga niemand mehr hören, oder? 1/5

The New Pornographers - My Shepherd

(von JuliaL49) Das ist toll! Man hört sofort, dass es eine von diesen bisschen durchgeknallten kanadischen Bands ist. Normalerweise sind mir die Vertreter dieses Genres aber zu sehr ADHS und zu wenig Melodie und roter Faden. Hier kriegen sie aber alles unter einen Hut, spitze. 4,5/5

Azure Ray - New Resolution

(von Fabian) Tja, das stammt dann wohl von mir. Lustig, ich hab das Lied ewig (bestimmt Jahre) nicht mehr gehört, aber als Kristin meinte, es würde um Frauenstimmen gehen, hatte ich es sofort im Kopf. Das Video kannte ich auch noch nicht. Was ist Maria Taylor bitte für eine heiße Frau? Und das Lied ist ja so schon purer Sex. 5/5

Jane Healy - Colors Of The Night

(von Onkelosi) Uh, das ist so cheesy, das könnte als Hintergrundmusik bei “Schwiegertochter gesucht” durchgehen. Gibt mir leider gar nichts. 1/5

Broadcast - The World Backwards

(von beetFreeQ) Klingt so als würde man Morcheeba oder Lamb zu schnell abspielen. Also Speed Trip Hop? Interessante Sache! Ob schnell oder langsam, das ist eines meiner Lieblingsgenres und hat daher gleich gewonnen. 4/5

CocoRosie - Beautiful boyz

(von Khitos) CocoRosie ist wohl so eine Sache, wo man nur 0 oder 5 Punkte vergeben kann. Da das aber keine DJ Ötzi-0 Punkte sind und ich zumindest den künstlerischen Anspruch dahinter sehe, gibt es immerhin einen. Deal? 1/5

Mates of State - Get Better

(von Kristin) Ach, die Mates of State. Ewig nicht mehr gehört! Das Lied kommt relativ gemäßigt daher, eigentlich kenne ich die beiden nur wie sie aus vollem Hals krumm und schief im Duett singen. Es mag komisch klingen, aber das fehlt mir hier etwas. Wiedererkannt hätte ich sie jetzt nicht. 3/5

Bonussongs

Ich hab jetzt mal nicht mal nicht alle gemacht, da ich zu vielem keine Meinung habe. Aretha Franklin, joa, ist sicher ein Killer auf ihrem Gebiet, höre ich mir privat aber trotzdem nicht an. Darum hier nur ein paar ausgewählte:

Arch Enemy - My Apocalypse

(von Tenza) Na, da kam sich aber jemand bei dem Thema “Frauenstimmen” ganz smart vor. Sei’s drum: ich steh auf diesen Sonar-Ping zwischendurch. Ansonsten recht solider Death Metal, für meinen Geschmack aber etwas zu verweichlicht. Statt dieses cheesy Solos in der Mitte sollte der Song lieber eine Minute kürzer sein und dafür durchgehend auf die Fresse gehen. 3/5

Östro 430 - Isch halt misch raus

(von Postpunk) Isch weiß nischt so rescht. Das üblische NDW-Frauengeschreie (geht gar nischt), aber mit ganz witzischem Krautrock-Gedudel darunter. Allerdings kann isch mir auch letzteres immer nur als Soundtrack zu irgendwelschen Uschi Obermaier-RAF-Bahnhof Zoo-Filmen vorstellen, aber mir das so geben? Will isch nischt. 2/5

Q Lazzarus - Goodbye Horses

(von kasumi) Was hat denn das mit Frauenstimmen zu tun? Wikipedia sagt, es ist eine Frau, klingt für mich aber wie ein 80er-Pop-New Wave-Sänger (also männlich). Ohne Wertung. -/5

The Cardigans - I Need Some Fine Wine And You, You Need To Be Nicer

(von Dr. Borstel) Ja, das kennt man. Klassiker. Gutes Lied, passt aber eher zu der ersten Bierflasche im Club als zu einem gediegenen Weinabend, Frau Persson. 3,5/5